|
Sand im Getriebe hatte ATTEMPTO-Racing nicht. Dafür musste das Team aber mit zahlreichen anderen technischen Problemen beim 24-Stunden-Rennen in der Wüste von Dubai kämpfen. Am Ende schafften es die Hannoveraner auf den 20. Platz. Insgesamt 75 Teams wagten den Start bei der siebten Auflage der 24 Stunden von Dubai. Zum vierten Mal mit dabei war ATTEMPTO Racing. Wie bereits im Vorjahr nahm der Rennstall mit einem Porsche 911 GT3 R am Rennen auf der arabischen Halbinsel teil. Zur Besatzung des 500 PS starken Boliden zählten Carrera-Cup-Fahrer Nicki Thiim und die Sportscup-Piloten Sven Heyrowski, Chris Bauer und Jürgen Häring. Auch Arkin Aka, der Teamchef von ATTEMPTO Racing, unterstützte die Fahrercrew. „An dieses Rennen werden wir uns sicherlich noch lang erinnern”, fasst er zusammen. „Nach dem Start von Platz 17 lief es sehr gut für uns. Wir konnten uns bis auf die sechste Position vorarbeiten.” Bis in die Morgenstunden war die Mannschaft auf dem besten Weg, ein Top-Ergebnis einzufahren. Im letzten Renndrittel häuften sich die Probleme: Die Kupplung am Porsche 911 GT3 R machte Schwierigkeiten und sorgte damit für mehrere zusätzliche Boxenstopps. Als wenige Stunden vor Schluss noch das Differenzial am Sportwagen aus München streikte, war der Tiefpunkt erreicht. Fast eine Stunde stand der ATTEMPTO-911er in der Box, bevor es weiterging. Nach 24 Stunden und insgesamt 547 zurückgelegten Runden durfte sich die Crew von ATTEMPTO Racing schließlich über Platz 20 freuen. Der Grundstein für die Motorsportsaison 2012 wäre damit gelegt. |