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m10_2380_fineHermes ATTEMPTO verteidigt Tabellenführung

Nicolas Armindo konnte beim sechsten Lauf des Porsche Carrera Cups seine Führung in der Fahrerwertung verteidigen. Philipp Wlazik und Florian Scholze sammeln mit Platz 6 und 14 wichtige Punkte im Kampf um die Krone in Deutschlands wichtigster Sportwagenrennserie.

 

Es war nicht sein Wochenende. Weder in den Trainings, noch im Qualifying kam Nicolas Armindo mit der 4,3 Kilometer langen Piste in den Dünen Zandvoorts richtig zurecht. „Von Beginn an hatten wir große Probleme mit den Grip-Verhältnissen auf der Strecke“, erklärt Armindo, der sich trotz der vielen Schwierigkeiten den zehnten Platz sichern konnte. In der Meisterschaft hält sich der 28-Jährige noch wacker an der Front. Neun Punkte beträgt sein Vorsprung auf die beiden  schärfsten Verfolger Nick Tandy und Uwe Alzen.

Deutlich erfreulicher lief es hingegen für den zweiten Piloten im Team von Hermes ATTEMTO Racing Philipp Wlazik. Als einzigen Fahrer gelang es dem 23-Jährigen aus Gladbeck in der Qualifikation für das Rennen, den beiden dominierenden Konrad-Piloten Tandy und van Lagen Paroli zu bieten. Von Startplatz drei ins Rennen gegangen, zeigte der Student eine tadellose Vorstellung. Nur aufgrund eines kleinen Abflugs, der durch Untersteuern hervorgerufen wurde, rutschte er zurück auf den sechsten Platz. In der Meisterschaft konnte sich Wlazik auf den siebten Platz verbessern. Stallgefährte Florian Scholze konnte sich zudem mit Platz 14 über sein viertes Punktergebnis in fünf Rennen freuen

Stimmen zum Rennen:

Philipp Wlazik (P6): „Unterm Strick ziehe ich ein positives Fazit nach dem Wochenende. Über meinen dritten Platz im Qualifying habe ich mich sehr gefreut, nun hoffe ich, dass ich darauf weiter aufbauen kann. Mein Start im Rennen war eigentlich auch sehr gut, jedoch konnte ich Uwe Alzen, der vorzüglich gestartet ist, nicht in Schach halten. Wegen Untersteuerns bin ich am Ende der ersten Runde von der Strecke abgekommen wodurch ich zwei Plätze verloren habe.“

Nicolas Armindo (P10): „Das war ein sehr schweres Rennen für mich. Mir gelang es einfach nicht die Pace der Anderen mitzugehen. Zum Glück konnte ich mit meinem zehnten Platz die Tabellenführung aber noch behaupten. Nun gilt es auf das nächste Rennen in Brands Hatch hinzuarbeiten.“

Florian Scholze (P14): „Im Vergleich zum Qualifying war mein Rennen wirklich gut. Mein Rückstand zum Mittelfeld war das gesamte Rennen über sehr gering. Auch wenn am Ende nur Platz 14 herausgesprungen ist, bin ich doch sehr zufrieden.“

Arkin Aka (Teamchef): Von unserem Rennwochenende in Zandvoort hatte ich mir wirklich mehr erhofft. Nicolas Armindo hatte ein technisches Problem mit dem Differenzial, weswegen er nur mit stumpfen Waffen unterwegs war. Philipp Wlazik und Florian Scholze zeigten hingegen wieder starke Rennen. Dabei freute mich besonders der dritte Platz von Wlazik im Qualifying. Damit konnte er zeigen, welches Potenzial in ihm steckt.“